Russland - Deutschland: Stärkung des Innovationspotentials dank internationaler Kooperation

Am 7. und 8. Juni fand das Business Matchmaking Forum «Russia - Europe: Cooperation without Frontiers» in Moskau statt. In diesem Kontext organisierten das Internationale Büro des BMBF (IB) und der Russische Fonds für die Unterstützung kleiner innovativer Unternehmen (FASIE) einen Workshop für deutsche und russische KMU und Forschungseinrichtungen, die über ein gemeinsames Förderprogramm von IB und FASIE unterstützt werden. Ziel des Workshops war ein erster Erfahrungsaustausch über die Chancen und Perspektiven der Zusammenarbeit im Rahmen des Förderprogramms.

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Modernisierung ist nicht vorstellbar ohne die erfolgreiche Umsetzung wissenschaftlicher Ideen in gewinnbringende Produkte und Dienstleistungen. Forschung, Bildung und Wirtschaft brauchen dafür günstige Rahmenbedingungen und staatliche Unterstützung. Mit dem Ziel, die internationale Kooperation in diesem Feld zu intensivieren, organisierte die Moscow Entrepreneurs Association zum zweiten Mal das Business Matchmaking Forum «Russia - Europe: Cooperation without Frontiers». An der Veranstaltung nahmen 135 russische Firmen und 111 Unternehmen aus 19 europäischen Staaten teil. Deutschland war mit neun Teilnehmern (5 KMU) vertreten.

Die Veranstaltung der Moscow Entrepreneurs Association bot eine ideale Plattform für den vom Internationalen Büro des BMBF (IB) und dem russischen Fonds für die Unterstützung kleiner innovativer Unternehmen (FASIE) organisierten Erfahrungsaustausch deutscher und russische Innovationspartner. Vor dem Hintergrund der zwischen Deutschland und Russland bestehenden "Strategischen Partnerschaft auf dem Gebiet der Bildung, Forschung und Innovation" schlossen das IB im Auftrag des BMBF und FASIE im Dezember 2007 eine Vereinbarung, um künftig gemeinsam deutsch-russische Kooperationsprojekte zu fördern. Nach zwei erfolgreichen gemeinsamen Bekanntmachungen 2008 und 2009 luden das IB des BMBF und FASIE am 8. Juni russische und deutsche Unternehmen und Forschungsorganisationen zu einem ersten gemeinsamen Workshop in diesem Kontext ein. Ziel der Veranstaltung war es, Potenziale und mögliche Hemmnisse der bilateralen Zusammenarbeit von KMU zu identifizieren und Ansätze zur Optimierung des FASIE-IB-Förderinstruments (Bortnik Fonds) zu diskutieren. Die etwa 35 Teilnehmer wurden vom FASIE-Aufsichtsratsvorsitzenden, Prof. Iwan M. Bortnik, begrüßt. Der Erfolg der bisherigen Maßnahmen sowie die konkreten Ergebnisse des Förderinstruments 2009 wurden anhand von drei Best Practice Beispielen aus den Bereichen Gesundheit/ Pharmazie, IKT und Optische Technologien präsentiert. Sowohl die deutschen als auch die russischen Partner betonten die Attraktivität des Förderinstruments, das sehr gut die Bedarfe und Anforderungen für anwendungsorientierte Forschungskooperationen mit Unternehmen erfüllt. Sie lobten die unkomplizierte Antragstellung und das transparente Verfahren.

Die positive Wirkung des Förderinstruments spiegelt sich auch in  der aktuellen Bekanntmachung (http://www.internationales-buero.de/de/3838.php; Ausschreibungsfrist: 15. Juli 2010) vor, mit der eine Aufstockung der Fördermittel (100.000 € pro Projekt pro Seite) vollzogen wurde.

FASIE und IB wollen auch in Zukunft die gute Zusammenarbeit weiterführen und vertiefen.