Neuer Ansatz für Ausbau der Wissenschaftskooperation mit Afrika

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit seiner Bekanntmachung zu „Partnerschaften für nachhaltige Lösungen mit Subsahara-Afrika: Maßnahmen für Forschung und integrierter, postgradualer Aus- und Fortbildung“ einen neuen Ansatz in der Förderung von Wissenschaftskooperationen.

Forscher bei einer Untersuchung

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Die aktuelle Fördermaßnahme ist ein wesentlicher Baustein der Afrika-Strategie des BMBF. Durch sie sollen Kooperationen mit afrikanischen Partnern gefördert werden, die einen Beitrag zur Umsetzung der Afrika-Strategie leisten. Im Fokus stehen dabei Vorhaben, die in einem neuen  Ansatz die gemeinsame Arbeit an einem Forschungsthema und seine Umsetzung in die Praxis mit Maßnahmen zu gemeinsamer postgradualer Aus- und Fortbildung an afrikanischen Hochschulen miteinander verzahnen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Deutschland – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sowie Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse.

Auf Wunsch des BMBF übernimmt das Internationale Büro im DLR Projektträger die Implementierung von Modul 1 „Forschung“ und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die von Modul 2 „Postgraduale Aus- und Fortbildung“.

Themenschwerpunkte der Bekanntmachung sind

  • Bioökonomie
  • Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Ressourcenmanagement/Rohstoffe

Die jeweiligen Unterthemen und sonstigen Rahmenbedingungen der Bekanntmachung, sowie die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, können dem Bekanntmachungstext entnommen werden.

Die Bekanntmachung ist für die Einreichung von Projektskizzen bis zum 01. März 2016 geöffnet.

Den Bekanntmachungstext finden Sie im Internetauftritt des Internationalen Büros. Weitere Informationen finden Sie ebenfalls auf der Website des DAAD.

Der DLR Projektträger hat sich auf Dienstleistungen zur Förderung von Forschung, Innovation und Bildung spezialisiert. Als einer der größten Projektträger Deutschlands unterstützt er Landes- und Bundesministerien bei der Umsetzung von Forschungsförderprogrammen, ist für die Europäische Kommission, Stiftungen und Verbände tätig.