CLIENT II – Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Die Förderrichtlinie „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Das Internationale Büro unterstützt den Prozess der Vernetzung mit Partnern weltweit.

Windräder

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Im Fokus der CLIENT II-Bekanntmachung, die bis zum 31. Januar 2019 geöffnet ist, steht die Förderung von Projekten mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Rohstofftechnologien, Wassermanagement, Klimaschutz/Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren. Deutschland nimmt durch die Zusammenarbeit mit Schwellen- und Entwicklungsländern bei Forschung und Entwicklung seine internationale Verantwortung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen wahr.
Gleichzeitig sollen neue Marktpotenziale für exportorientierte innovative deutsche Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – erschlossen werden.

Das Internationale Büro (IB) unterstützt bei der Einbindung relevanter internationaler Akteure und der Abstimmung mit Verwaltung und Politik in den Partnerländern. Im Auftrag des BMBF fördert das Internationale Büro sogenannte „Definitionsprojekte“ im Rahmen von CLIENT II. Das sind Projekte, die im Vorfeld eines Forschungsprojektes zur Vernetzung mit internationalen Verbundpartnern und zur Klärung wichtiger Rahmenbedingungen im Zielland beitragen sollen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) strebt an, dass die ausgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekte wirkungsvolle Impulse geben, um die Umweltbelastungen in den Partnerländern zu reduzieren, natürliche Ressourcen intelligent und schonend zu nutzen, alle Bevölkerungsschichten mit sicherer, sauberer und bezahlbarer Energie zu versorgen und einen Beitrag zum globalen Klimaschutz bzw. zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten.

Die Lösungsoptionen sollen eine starke Hebelwirkung vor Ort erzielen und auf vergleichbare Gegebenheiten in anderen Regionen ausstrahlen. Hierdurch sollen die wirtschaftliche Wettbewerbsposition Deutschlands und der beteiligten Partnerländer gemeinsam gestärkt werden.

Angesprochen sind Wirtschaftsbereiche für Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die der Vermeidung, Verminderung und Beseitigung von Umweltbeeinträchtigungen sowie der Wiederherstellung bereits geschädigter Umweltfunktionen dienen und einen Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen leisten. Das IB kann dabei unterstützen, dass die Vorhaben durch entsprechende Schnittstellen zu umsetzungsorientierten Akteuren langfristige Wirkungen im Partnerland entwickeln.

Hauptansprechpartnerin für die Fördermaßnahme CLIENT II ist:

Frau Anke Krüger
Projektträger Jülich
Telefon: +49 30 - 2 01 99 -34 55
Telefax: +49 30 - 2 01 99 -33 30
E-Mail: an.krueger@fz-juelich.de